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Mit dem Fahrrad auf dem Wassererlebnispfad von Pulheim durch den Kölner Norden

Posted by Petra Schulten on 30. Oktober 2018
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Der Wassererlebnispfad ist ein etwa 25 km langer neuer Radwanderweg, der knapp außerhalb des Kölner Stadtgebietes, am Rande von Pulheim, beginnt und dann durch Esch, Roggendorf/Thenhoven und Worringen zum Rhein und von da aus weiter nach Merkenich führt. Vier Ankerpunkte mit umfassenden Informationen und einunddreißig Erzählstationen vermitteln dem Interessierten viel Wissenswertes über die Gewässer auf dem Weg. Und zwar nicht nur die, die wir heute noch sehen können, sondern auch die, die früher einmal vorhanden waren. Gewässerschutz, Starkregen, Mäander und Grundhochwasser sind nur einige der Themen. Die Strecke ist ausnehmend hübsch und streift einige der schönsten Orte im Norden Kölns.

Start der Strecke ist ein Parkplatz im Osten von Pulheim. Übrigens ist auch die S-Bahn-Station nicht weit entfernt, falls man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte. Am Parkplatz Pulheimer See – West befindet sich der erste Ankerpunkt. Hier ist auch ein Ankerpunkt eines weiteren Pfades zu finden, nämlich über den Pulheimer Bach. Dann geht es weiter nach Orr, das ist eine winzige Ortschaft mit zwei Bauernhöfen und einem schönen Herrenhaus, das jahrelang sein Dasein als Ruine fristete, bis endlich ein Investor mit der Ronovierung begann. Und schon geht es über die Ortsgrenze nach Köln Esch, das wir umfahren. Hier erzählt der Pfad von der Geschichte der Kiesgruben und was aus ihnen wird, wenn sie nicht mehr bewirtschaftet werden – am Escher See bespielsweise haben sich viele Wasservögel niedergelassen. Weiter geht es, nördlich an Volkhoven-Weiler und Blumenberg vorbei und zum Worringer Bruch, wo fünf Erzählstationen vom Wechsel der Jahreszeiten, dem Totholz und den diversen Bewohnern des Naturschutzgebietes berichten.

Südlich von Worringen radeln wir weiter bis zum Rhein, an dem hier einmal ein bedeutender Hafen lag. Nun geht es südlich immer am Rhein entlang. Das ist eine wunderbare Radelstrecke, die zu großen Teilen auf einem Deich liegt, mit herrlichen Ausblicken auf den Fluss und beide Uferseiten. Über die so genannten Rheindörfer Langel, Rheinkassel und Kasselberg, die zu Merkenich gehören, gibt es viel zu erzählen, waren es doch einst Fischerdörfer. Kasselberg wird bei Hochwasser regelmäßig zur Insel und Merkenich ist heute ein bedeutender Industriestandort.

Hier endet der Wassererlebnispfad und man kann mit der Stadtbahnlinie 12 nach Hause fahren oder einfach heimradeln. Wir wünsche viel Spaß bei dieser schönen Tour, die vom Umweltbüro L.E.B./Brühl konzipiert und gestaltet wurde! Finanziert wurde sie aus Spenden der Marga und Walter Boll-Stiftung und aus Mitteln des Programms Stadtverschönerung der Bezirksvertretung Chorweiler.

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