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Ein Spaziergang durch die “Gartenstadt” Longerich

Posted by Petra Schulten on 7. Juli 2017
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Longerich ist ein sehr grüner Stadtteil. Ein großes Gebiet dieses Stadtteils trägt den Namen Gartenstadt nicht umsonst, denn hier wurden überwiegend Einfamilienhäuser mit Gärten errichtet. Zudem ist Longerich von Grün umgeben: Hinter dem Militärring im Norden befinden sich kleine Wäldchen, westlich des Lindweilerwegs und der Robert-Perthel-Straße liegen landwirtschaftlich genutzte Flächen, dann folgen Brachflächen um eine Kiesgrube. Im Süden befindet sich das Naturschutzgebiet “Am Ginsterpfad” und im Osten auch wieder kleine Wäldchen zwischen der Neusser Straße und der Industriestraße.

Beginnen wir den Spaziergang im Westen,  wo ein Teil des Stadtteils durch die Bahnlinie vom alten Dorfkern getrennt ist. Dort geht das Gewerbegebiet Bilderstöckchens in das von Longerich über. Ab dem Heckweg beginnt das Wohngebiet. Auch hier befinden sich hauptsächlich Einfamilienhäuser sowie ein kleiner Park, aber man ist doch etwas abgeschieden von Lunke, wie die Bewohner ihren Stadtteil mundartlich nennen.

Sobald wir jedoch die Bahnlinie auf der Longericher Hauptstraße unterqueren, befinden wir uns mitten im Ortskern des alten Dorfes. Die katholische Pfarrkirche St. Dionysius prägt das Bild und rechts und links entdecken wir außer einer Grundschule etliche Geschäfte und Cafés. Es folgt der mit Gras bewachsene Kriegerplatz unter dem sich Überreste einer älteren Kirche verstecken. Seit Jahren überlegt man, ob man diese ausgraben soll, kann sich jedoch nicht einigen bzw. die notwendigen Mittel aufbringen.  In diesem Bereich sind noch einige alte Höfe erhalten, die größtenteils zu Wohnraum umgewandelt wurden.


Folgt man dem Heckweg nach Süden, so gelangt man zum Friedhof. Wir gehen jedoch auf der Hohlgasse nach Osten und befinden uns bald in einem weiteren kleineren Einkaufsgebiet, wie es sie in Longerich immer wieder gibt. Während entlang der Johannes-Rings-Straße und der Wilhelm-Sollmann-Straße etliche Mehrfamilienhäuser stehen, wurden dahinter wieder fast ausschließlich kleine Häuschen gebaut.  Wir befinden uns jetzt schon im Bereich “Gartenstadt”. Während im Süden die anlässlich des Katholikentages 1956 begonnene Siedlung für kinderreiche Katholiken gebaut wurde (Katholikentagssiedlung), wurde im gleichen Jahr im Norden an der Meerfeldstraße Wohnraum für Flüchtlinge, die anlässlich des Ungarnaufstandes ihre Heimat verlassen hatten, geschaffen (Ungarnsiedlung). Damit kein Ghetto entstehen konnte, wurden hier gleichermaßen deutsche und ungarische Familien angesiedelt.

Wenn wir weiter Richtung Osten gehen, erreichen wir einen Park, der das Waldgebiet im Norden mit dem Naturschutzgebiet im Süden verbindet. Das Heilig-Geist-Krankenhaus, das als einziges im Stadtbezirk Nippes noch eine Geburtsstation besitzt, liegt am Rand des Grünstreifens. Mit der Neusser Straße erreichen wir dann nach etwa einem halben Kilometer das Ende des bewohnten Longerich, wenn man von dem Lachemer Weg auf der anderen Seite absieht, an dem das Behindertenzentrum Dr. Dormagen angesiedelt ist sowie einige wenige Wohnhäuser.

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