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Ein Runder Tisch möchte Seeberg neues Leben einhauchen

Veröffentlicht von Petra Schulten auf 20. Februar 2018
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Seeberg ist ein recht neuer Stadtteil, der aus drei Teilen besteht. Alt-Seeberg wurde Ende der 1950er Jahre erbaut und bildet den Süden des Stadtteils, begrenzt durch die A 1 und die Mercatorstraße. Seeberg Süd (Mitte der 1960er Jahre errichtet) befindet sich im Osten und reicht bis fast an den Fühlinger See, der dem ganzen Veedel seinen Namen gab. Seeberg Nord liegt im Nordwesten, stammt aus den 1970er Jahren, und grenzt – nur von der Willi-Suth-Alle getrennt – an Chorweiler an. Die drei Bereiche sind durch Grünanlagen voneinander getrennt.

Seit 2017 tagt der sogenannte Runde Tisch in Seeberg, ein Arbeitskreis mit dem Ziel, den Stadtteil wieder zu beleben. Gab es früher in Seeberg Süd mit dem Geranienhof ein kleines Einkaufszentrum, in dem man sich auch einmal treffen konnte, stehen heute die meisten Ladenlokale leer, lediglich ein Kiosk mit einer kleinen Pizzeria laden Gäste ein. Zum Einkaufen fährt man nach Chorweiler oder Heimersdorf. Nur in dem sowieso an Chorweiler angrenzenden Seeberg Nord gibt es einige türkische Supermärkte und andere Geschäfte.

Es fehlt auch an geeigneten Räumen für Treffs und Zusammenkünfte. In anderen Stadtteilen stellen manchmal Kirchen Gemeinderäume zur Verfügung. In Seeberg sind die dort vertretene alevitische Gemeinde und die griechisch-orthodoxe Kirche dazu bereit. Allerdings gibt es durchaus Berührungsängste und die eigentlichen Mitglieder dieser beiden Religionsgemeinschaften kommen größtenteils nicht aus Seeberg, sondern aus verschiedenen Teilen Kölns.

Es gäbe die Möglichkeit, eines der verlassenen Ladenlokale anzumieten und zu nutzen, aber dazu müssten sich wieder Bürger finden, die an entsprechenden Treffen Interesse haben und sie ggf. auch initiieren würden. Da die Bevölkerung Seebergs immer älter wird, wären auch gerade Veranstaltungen für Senioren sehr wichtig. Es gibt zwar zwei Grundschulen, aber die werden auch von Kindern aus den benachbarten Stadtteilen besucht.

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Derzeit sind verschiedene Gruppierungen am Runden Tisch beteiligt: die SPD, vertreten durch Eike Danke, die den Arbeitskreis ins Leben gerufen hat, die beiden genannten Religionsgemeinschaften, die beiden Grundschulen, der deutsch-türkische Verein, der an einem Seniorennetzwerk arbeitet und der Betreiber des Kiosks und der Pizzeria. Man ist offen für weitere Partner und interessierte Bürger, die gerne ebenfalls eingeladen werden.

Erstes Ergebnis nach der Sondierung und Analyse der Lage ist ein Bürgerfest, das am 22.04.2018 im Geranienhof stattfinden wird. Hier sind ganz explizit alle Seeberger eingeladen, sei es, um sich nur einmal zu treffen, oder um konkrete Wünsche und Pläne zu äußern. Es ist kein großes Programm vorgesehen, nur einige Veranstaltungen für Kinder und drei wichtige Termine: ein Gespräch über Seeberg, wie es früher war und was es alles gab sowie ein weiterer Gesprächskreis über die Wünsche der Bürger. Der dritte Punkt ist ein Rundgang mit Kindern zu den vorhandenen Spielplätzen, die mehrheitlich in keinem guten Zustand sind. Auch die Kinder sollen dabei ihre Wünsche äußern.

Die Teilnehmer hoffen, dass das Veedel auf diese Weise belebt werden kann und auch eine eigene Identität gewinnt, wie sie die benachbarten Stadtteile Heimersdorf und Lindweiler haben.

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