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Das städtische Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti in Köln Longerich

Posted by Petra Schulten on 12. September 2018
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Ganz am Rand von Longerich, am Lachemer Weg, befindet sich das städtische Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti, eine vollstationäre Einrichtung, in der derzeit 46 Menschen mit mehrfacher Schwerstbehinderung leben. Sie wohnen in einem wunderschönen Gebäudekomplex, der 1913 fertiggestellt wurde und damals bereits errichtet wurde, um Menschen mit Behinderung aufzunehmen. Heute sind in den verschiedenen Gebäuden auch andere Einrichtungen untergebracht, etwa ein Gehörlosenzentrum, die Jugendhilfe und Emmaus.

Die Bewohner des Zentrums bekommen verschiedene Therapien wie Musik-, Kunst- und physikalische Therapie. Eine Theater- und eine Kochgruppe sorgen für sinnvolle Beschäftigung, ebenso wie eine Holzwerkstatt und diverse andere Projekte. Besonders gemütlich ist der Snoezelenraum mit beheiztem Wasserbett, in dem eine spezielle Beleuchtung farbige Lichter an die Wand zaubert. Hier können die Bewohner sich zurückziehen und entspannen.

Diverse Inklusionsprojekte sorgen auch dafür, dass der Kontakt zu anderen Menschen nicht zu kurz kommt. Beispielsweise wurde der iFC Grenzenlos gegründet, ein Fanclub des 1. FC Köln. Im Sommer trifft man andere Bewohner Longerichs und der angrenzenden Stadtteile bei einem regelmäßig stattfindenden Flohmarkt, der vor allem bei jungen Familien beliebt ist. Die Kinder können dabei verschiedene Spielgeräte auf dem barrierefreien Gelände des Zentrums ausprobieren. Die Teilnahme am Rosenmontagszug und dem Longericher Veedelszug sorgen weiterhin für den Kontakt zu Menschen ohne Behinderung.

Besonders schön ist das Projekt „Ökologische Nischen“. In der Gartenanlage wurden dazu etliche Stationen angelegt, um sowohl für Bewohner als auch Angestellte und Besucher eine Gelegenheit zu schaffen, sich mit der Natur auseinanderzusetzen und sich sinnvoll einzubringen. Einige der Stationen sind der Lebensraum des Nashornkäfers, der Hühnerhof, das Insektenhotel, der Bienenstock usw. Es gibt jeweils bestimmte Betreuer, die sich um die einzelnen Stationen kümmern. Dies gibt den Bewohnern sinnvolle Aufgaben, gleichzeitig fördert es das Miteinander der Bewohner und des Pflegepersonals. Weiterhin steht der Pfad auch Besuchern offen. Regelmäßig werden Gruppen z. B. von Kita-Kindern oder Schülern durch den Park geführt – und auch diese Führung wird maßgeblich von einem Bewohner geleitet.

Schließlich sollen drei besonders zauberhafte Bewohner nicht unerwähnt bleiben: Seit eineinhalb Jahren wohnen die bretonische Zwergschafe Möwe, Jack und Cornelius im städtischen Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Bewohnern und Besuchern, und eines der Schafböckchen besitzt sogar ein besonderes Talent: Es gibt Tipps auf die Spielergebnisse des 1. FC ab!

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